Berufsorientierung

Zu unserem Berufsorientierungskonzept gehört die Beratung der SchülerInnen sowie ihrer Eltern über die vielfältigen Möglichkeiten der beruflichen Zukunftsgestaltung nach dem Schulabschluss. Hierzu
gehören unter anderem, Informationsveranstaltungen der Berufsberatung bezüglich weiterführender Schulen und des Ausbildungsstellenmarktes, der Tag der Berufs– und Studienorientierung, der Besuch von Berufsinformationsmessen und des Berufsinformationszentrums sowie eine individuelle Potentialanalyse von jedem SchülerIn.

Info Flyer Berufsorientierung – Herr Thomas
Info Flyer Berufsorientierung – Frau Hoffmann

Im weiteren Verlauf sind viele Beispiele, Informationen und Links zu dieser Thematik aufgeführt.


SCHNUPPERPRAKTIKUM

Jedes Schuljahr findet für die Klassenstufe 7 ein eintägiges Schnupperpraktikum statt. Damit soll den Jungen und Mädchen ein erster Einblick in die Berufs- und Arbeitswelt geboten werden.
Das Praktikum wird in der Schule durch den Berufswahlunterricht im Wahlpflichtfach vorbereitet und nach Abschluss ausgewertet. Im Fach Deutsch wird der Schnuppertag durch das Schreiben eines Berichts aufgegriffen.


BLOCKPRAKTIKUM I / Klasse 8

Ziel des ersten Blockpraktikums in Klasse 8 ist es, den SchülerInnen berufsvorbereitende Einblicke in die Berufs- und Arbeitswelt sowie in ein spezifisch gewähltes Berufsbild zu bieten. Die SchülerInnen sollen sich unter fachlicher Anleitung der Betriebe mitarbeitend orientieren.

Das Praktikum wird in der Schule durch den Berufswahlunterricht vorbereitet, durch Besuche eines Lehrers begleitet und nach Abschluss ausgewertet. Die Schüler dokumentieren ihr Praktikum. Diese Dokumentation wird selbstständig nach bekannten Kriterien erstellt.


BLOCKPRAKTIKUM II /
Klasse 9 qualifizierter Sekundarabschluss I

Auch im zweiten Blockpraktikum ist es unser Ziel, den SchülerInnen berufsvorbereitende Einblicke in die Berufs -und Arbeitswelt sowie in ein spezifisch gewähltes Berufsbild zu bieten. Die SchülerInnen orientieren sich an den Erfahrungen des ersten Blockpraktikums und treffen deshalb eine bewusste Entscheidung bei der Wahl ihres zweiten Praktikumsberufes. Auch wenn das erste Praktikum erfolgreich und mit Begeisterung verlaufen ist, dürfen die SchülerInnen wissentlich und beabsichtigt das Praktikum des 8. Schuljahres nicht wiederholen. Somit wird eine größere Bandbreite an Berufen bzw. Betrieben kennengelernt. Ratsam ist es, bei der Wahl des Praktikums darauf zu achten, dass das zweite Blockpraktikum in einer gänzlich anderen Branche stattfindet. Sollte das erste Praktikum im Handwerk stattgefunden haben, so gilt es zu überlegen, ob das zweite Praktikum z.B. im kaufmännischen Bereich, im sozialen Bereich oder in einer Verwaltung stattfinden kann.

Auch das zweite Praktikum wird in der Schule durch Besuche eines Lehrers begleitet und nach Abschluss ausgewertet. Die Schüler dokumentieren ihr Praktikum. Diese Dokumentation wird selbstständig nach bekannten Kriterien erstellt.


Girls`Day / Boys`Day / Klasse 8-10

Auch unsere Schule bietet die Möglichkeit zur Teilnahem am Girls Day bwz. Boys Day. Hier erhalten die SchülerInnen die Möglichkeit, genderspezifische Berufsbilder hautnah zu erleben. Der Girls Day bwz. Boys Day ist für unsere Schüler ab Klassenstufe 8 geöffnet und wird eigenverantwortlich von den SchülerInnen organisiert. Der Klassenlehrer stellt die SchülerInnen für die Teilnahme frei.

Girls’Day – ein Zukunftstag für Mädchen

Am Girls’Day öffnen Unternehmen, Betriebe und Hochschulen in ganz Deutschland ihre Türen für Schülerinnen. Die Mädchen lernen dort Ausbildungsberufe und Studiengänge in IT, Handwerk, Naturwissenschaften und Technik kennen, in denen Frauen bisher eher selten vertreten sind. Oder sie begegnen weiblichen Vorbildern in Führungspositionen aus Wirtschaft und Politik.

Potenziale nutzen
Junge Frauen in Deutschland verfügen über eine besonders gute Schulbildung. Trotzdem wählt mehr als die Hälfte der Mädchen aus nur zehn verschiedenen Ausbildungsberufen im dualen System – kein einziger naturwissenschaftlich-technischer ist darunter. Damit schöpfen sie ihre Berufsmöglichkeiten nicht voll aus und den Betrieben fehlt gerade in technischen und techniknahen Bereichen qualifizierter Nachwuchs. Der Girls’Day bietet deshalb allen Chancen für die Zukunft!

Ein spannender Tag mit positiven Auswirkungen
Am Girls’Day erleben die Teilnehmerinnen in Laboren, Büros und Werkstätten, wie spannend die Arbeit dort ist. In Workshops und bei Aktionen gewinnen die Mädchen Einblicke in den Alltag der Betriebe und erproben ihre Fähigkeiten praktisch. Sie erhalten direkte Antworten auf ihre Fragen und können erste Kontakte knüpfen.
Außerdem werden Öffentlichkeit und Wirtschaft auf die Stärken der Mädchen aufmerksam – sie sollen dieser gut ausgebildeten Generation junger Frauen neue Zukunftsperspektiven er-öffnen. Viele junge Frauen haben durch den Girls’Day eine Ausbildung oder einen Studien-gang in ihrem Traumberuf gefunden. Und: Evaluationsergebnisse bestätigen, dass der Girls’Day positiven Einfluss auf das Image von technischen Berufen bei den Teilnehmerinnen hat.

Quelle: www.girls-day.de, 28.06.2017


Boys`Day – ein Zukunfsttag für Jungen

Der Boys’Day – Jungen-Zukunftstag ist ein bundesweiter Aktionstag zur Berufsorientierung und Lebensplanung für Jungen.

Warum ein Jungen-Zukunftstag?
Jungen haben vielfältige Interessen und Stärken. Geht es um die Berufswahl, entscheiden sie sich jedoch oft für Berufe wie Kfz-Mechatroniker oder Industriemechaniker, die traditionell meist von Männern gewählt werden. Natürlich sind das interessante Berufe, aber es gibt noch viele andere Berufsfelder, in denen männliche Fachkräfte und Bezugspersonen gesucht wer-den und sehr erwünscht sind.
Zum Beispiel im sozialen, erzieherischen oder pflegerischen Bereich – hier werden viele Nachwuchskräfte gebraucht und Männer sind hier in der Regel sehr willkommen. Um Jungen eine Gelegenheit zu geben, auch diese Berufe auszuprobieren, gibt es den Boys’Day.

Neben der Berufserkundung können die Schüler am Boys’Day auch an pädagogischen Workshops teilnehmen. Hier geht es beispielsweise um männliche Rollenbilder, die Vielfalt der Lebensentwürfe und um die Frage, ob das Modell des männlichen Alleinverdieners nicht längst überholt ist. In den Workshops können die Jungs auch ihre sozialen Kompetenzen wie Team- und Konfliktfähigkeit stärken.
Seit 2011 haben fast 225.000 Jungen an mehr als 37.700 Boys’Day-Angeboten teilgenommen.

Quelle: www.boys-day.de, 28.06.2017


POTENTIALANALYSE – Profil AC

Die Potentialanalyse ist ein Verfahren zur Erfassung von individuellen Fähigkeiten sowie zur Unterstützung in der Berufsorientierung. Wir möchten unseren Schüler/innen dabei helfen, sich frühzeitig ihrer Stärken und Talente bewusst zu werden. Mit diesem Kompetenzanalyseverfahren werden die Schüler/innen auf ihrem persönlichen und beruflichen Weg unterstützt.

Die Potentialanalyse wird an unserer Schule in den Klassenstufen 7 oder 8 durchgeführt. Durch eine Kombination aus Gruppen- und Einzelaufgaben, computergestützten Tests sowie einer Selbst- und Fremdeinschätzung wird für jedes Kind ein eigenes Kompetenzprofil erstellt. Dieses zeigt die individuellen Stärken in verschiedenen Kompetenzbereichen (Teamfähigkeit, Kommunikationsfähigkeit, Planungskompetenz, …) sowie berufsfeldbezogene Kompetenzen wie handwerklich-technische Fähigkeiten oder kreativ-sprachliche Fähigkeiten. In einem indi-viduelles Rückmeldegespräch mit jedem Kind erfolgt eine ganzheitliche und stärkenorientierte Beratung. Für die Schüler/innen ist dies eine erste Orientierungshilfe bei der künftigen Be-rufswahl.

Info Flyer Potentialanalyse

PRAXISTAG

Info Flyer Praxistag

WERKSTATTTAGE / Klasse 8

Jedes Schuljahr finden für die Klassenstufe 8 alternativ zu einem Blockpraktikum die Werk-statttage der HWK Trier statt. Damit sollen den Jungen und Mädchen ein vielfältiger Einblick in die Berufs- und Arbeitswelt geboten werden.
Für unsere Schule öffnet die Handwerkskammer in Trier ihre Lehrwerkstätten für zwei Wo-chen in Vollzeit. Aus mindestens acht verschiedenen Berufsfeldern wird für jeden Teilnehmer ein individuelles Programm mit vier Berufsfeldern zusammengestellt. Teils dürfen diese frei gewählt werden, teils geht es auch darum, einfach mal etwas auszuprobieren, was man sich vielleicht selbst nicht ausgesucht hätte. Berufsorientierung lebt auch von überraschenden Er-fahrungen, im Positiven wie im Negativen. In den einzelnen Berufsfeldern stellen erfahrene Ausbildungsmeister ihren Beruf, typische Arbeitsmaterialien und Werkzeuge sowie handwerk-liche und maschinelle Techniken und Arbeitsschritte vor. In den meisten Berufsfeldern wer-den Werkstücke angefertigt, die mit nach Hause genommen werden können. Andernfalls besteht die Möglichkeit, die Arbeitsergebnisse zu fotografieren. Der Aufenthalt in der HWK ist rechtlich mit einem Schulpraktikum gleichzusetzen. Die Ergebnisse und Erfahrungen der Werkstatttage sollen nicht nur schön und spannend sein, sondern vor allem auch nachhaltig und nützlich für die weitere Berufsorientierung in der Schule. Alle wesentlichen Unterstützer für die Schülerinnen und Schüler sollten daran teilhaben können. Deshalb begleiten nicht nur Lehrer aktiv die Werkstatttage, sondern arbeitet die HWK auch eng mit Berufsberatern und ggf. Berufseinstiegsbegleitern zusammen. Außerdem werden die Eltern i. d. R. am zweiten Donnerstag zu einem Berufsorientierungs-Café eingeladen.
Die folgenden Werkstätten stehen in der Regel immer für die Werkstatttage zur Verfügung:

  • Metalltechnik (Metallbauer Konstruktionstechnik)
  • Holztechnik (Tischler)
  • Elektrotechnik (Elektroniker für Gebäudeenergieelektronik)
  • Bauberufe (Mauern, Straßenbau oder Fliesenlegen)
  • Büro und Verwaltung (Kaufleute für Büromanagement)
  • Farbe- und Raumgestaltung (Maler & Lackierer)
  • IT (Informationselektroniker)
  • Textilgestaltung (Maß-/ Änderungschneider)
  • Friseur & Kosmetik

Weitere Berufsfelder stehen ggf. vereinzelt exklusiv zur Verfügung.

Quelle: https://www.hwk-trier.de/artikel/werkstatttage-54,0,342.html

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