Vom ganz Kleinen zum ganz Großen

Die Klasse 5a der Friedrich-Spee Realschule plus in Neumagen-Dhron hat in diesem Schuljahr die interessante und spannende Unterrichtsreihe „Vom ganz Kleinem zum ganz Großen“ in ihrem NaWi-Unterricht unter dem pädagogischem Aspekt der Handlungsorientierung durchführen können. Dieses Unterrichtprinzip legt besonderen Wert auf das ganzheitliche Lernen und Lehren der Themeninhalte, sodass die Schüler mit allen Sinnen das Erlernte erleben und Gelerntes in neuem Zusammenhängen anwenden können.

                  

Praktisch haben die Schüler zunächst die Welt des Mikrokosmos kennengelernt. Die Klasse befasste sich als Erstes mit einem Kriminalfall an der eigenen Schule und ermittelte mit Hilfe von Haar- und Textilproben sowie Fingerabdrücken den Täter. Hierzu arbeiteten sie eigenständig mit dem Binokular. Darauf aufbauend konnten die Schüler nun ihr Wissen im Umgang mit dem Mikroskop anwenden und ihren Mikrokopierführerschein erwerben. Bestandteile der Prüfung waren die Benennung der Fachbegriffe des Mikroskops, der richtige Umgang mit dem Gerät, das Zeichnen der mikroskopischen Bilder sowie das eigenständige Anfertigen von verschiedenen Präparaten. Die eigenen Präparate sowie Fertigpräparate untersuchten die Schüler mit Hilfe des Mikroskops und erwarben die Kenntnisse über verschiedene Zellarten. Diese bastelten sie wiederum, um die Zellen nicht nur optisch wahrnehmen zu können, sondern auch haptisch zu erfahren.

          

Anschließend wechselten sie von der Welt des Kleinen in die Welt des Großen. Die Klasse sammelte mit Hilfe der Methoden des Brainstormings und Mindmaps ihr Wissen über unser Weltall und die acht Planeten. Nun stand eine Gruppenarbeit an, in der die Klasse Plakate zu den einzelnen Planeten anfertigte und in der Gruppe einen Vortrag über ihren Planeten einübte. Dieser wurde anschließend vor der ganzen Klasse vorgetragen. Den Schülern wurde bewusst wie unfassbar groß eigentlich unser Sonnensystem ist und wie weit die Planeten voneinander entfernt sind. Daraufhin entwickelte die Klasse entwickelte zusammen mit ihrer Lehrerin eine begreiflichere Darstellungsmöglichkeit der Abstände der Planeten. Sie wollten das Sonnensystem auf dem Schulhof aufmalen. Hierzu rechneten sie die Abstände von Millionen km in Zentimeter und Meter um.

Diese Woche war es dann endlich soweit. Die Schüler schnappten sich Maßband und Kreide und verwandelten den Ballschulhof in unser Sonnensystem. Dabei wurde ihnen bewusst, dass zum Beispiel Erde und Mars ganz dicht aneinander liegen, wobei der Neptun an das andere Ende des Schulhofs gezeichnet werden musste. Nachdem alle Planeten aufgezeichnet waren, Konnten alle mit ihrer Leistung zufrieden sein und diese tolle Unterrichtsreihe fand mit diesem Projekt einen würdigen Abschluss.

 

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