Wahlpflichtfächer

 

Übersicht über das Wahlpflichtfach-Angebot

  • Wahlmöglichkeiten:
    Französisch (Berufsorientierung, Informatische Bildung und Ökonomische Bildung sind im Französischunterricht integriert. Zusätzlich wird am Nachmittag eine AG Informatische Bildung /Berufsorientierung angeboten)
  • Hauswirtschaft und Sozialwesen (Ökonomische Bildung wird integriert unterrichtet)
    + Informatische Bildung/Berufsorientierung
  • Technik und Naturwissenschaft (Ökonomische Bildung wird integriert unterrichtet)
    + Informatische Bildung/Berufsorientierung
  • Wirtschaft und Verwaltung (Ökonomische Bildung wird integriert unterrichtet)
    + Informatische Bildung/Berufsorientierung

 


I. Französisch (als zweite Fremdsprache)

  1. Vorteile / Bedeutung
    andere Menschen, ihre Kultur und ihre Lebensart kennen lernen (erst möglich durch die Muttersprache)
    zusätzliche Qualifikation im Berufsleben
    (Frankreich ist ein bedeutender Handelspartner.)
    (Man kann in Frankreich, Luxemburg, Belgien und der Schweiz arbeiten.)
    freie Wahl des Gymnasiums bei späterem Schulwechsel (eine zweite Fremdsprache ist Voraussetzung für die Oberstufe)
    Verbesserung der eigenen Muttersprache durch das Französischlernen
    Verbesserung der fremdsprachlichen Kenntnisse im Allgemeinen
  2. Inhalte / Zielsetzungen
    kommunikativer Sprachgebrauch – Ziel ist es, dass die Lernenden in der Sprache kommunizieren können (Auskunft/ Alltagsgespräche / Telefonieren / Briefe schreiben)
    aktuelles Vokabular
    Grammatik zur kommunikativen Befähigung (Die Grammatik dient dem Aufbau der Ausdrucks- und Verstehenskompetenz der Schüler.)
    Kennenlernen des Landes und der französischen Lebensweise durch den Schüleraustausch mit einer Schule in Dijon
    Erwerb von Methodenkompetenz   fördert das selbständige und eigenverantwortliche Arbeit
  3. Aufbau / Struktur / Notengebung
    gegliedert in Grundstufe (Klasse 7/8, danach abwählbar) und Aufbaustufe (Klasse 9/10)
    wird vierstündig die Woche unterrichtet
    ist nicht kombinierbar mit einem weiteren Wahlpflichtfach
    Note: 50% Klassenarbeiten (2 KA pro Halbjahr)  / 50% andere Leistungen (Hü ´s, Mitarbeitsnoten, Lesenoten)
  4. Voraussetzungen / Leistungsanforderungen
    Interesse an Sprachen
    gutes Sprachgefühl (erkennbar an den Fächern Englisch und Deutsch)
    Lernbereitschaft und Arbeitshaltung (Das regelmäßige Erledigen der Hausaufgaben sollte selbstverständlich sein)

 


II. Wahlpflichtfächer

II.1. Hauswirtschaft und Sozialwesen

Die Schülerinnen und Schüler entwickeln Kompetenzen für

  • Haushaltsmanagement
  • Gesundheit
  • Ernährung
  • Wohnen
  • Erzieherisches Handeln
  • Konfliktmanagement
  • Freizeit
  • Umwelt

In diesen Bereichen sollen sie für sich und andere Verantwortung übernehmen – diese aktiv mitgestalten.
In handlungsorientierten Vorhaben beschäftigen sich die Schüler/innen mit dem eigenen Ernährungsverhalten, der Organisation im Haushalt, der Nahrungszubereitung und mit Textilkunde. Umweltverantwortliches Handeln ist eine wesentliche Grundlage des Arbeitslehreunterrichts, bei dem der umweltschonende Umgang mit Lebensmittel, Textilien, Reinigungsmitteln und Energie eingeübt wird.


II.2. Technik und Naturwissenschaften

Technik und Naturwissenschaften sind bedeutsame Bestandteile des Leben und bedeutsam für die gesellschaftliche, kulturelle und wirtschaftliche Entwicklung Deutschlands.
Technisch-naturwissenschaftlicher Unterricht bietet einen unentbehrlichen Bestandteil der Allgemeinbildung technischen Denkens unter Einbeziehung

  • naturwissenschaftlicher Erkenntnisse
  • Erfindungs-/Nacherfindungsprozesse
  • handlungs- und problemorientierter Unterricht
  • experimentelles Handeln
  • handwerkliche Fertigkeiten
  • materialkundliche Aspekte
  • produktionstechnische und betriebliche Prozesse
  • Strukturen und Abläufe
  • zukunftsweisende Technologien
  • Bereiche und Anwendungsbereiche von Energie
  • Aspekte der Nachhaltigkeit Kybernetik (Prozesse der Steuerung und Regelung) Kreativität
  • Entdecken und Entwickeln von Begabungen
  • Freude am Problemlösen
  • Interesse an Technik und Naturwissenschaften
  • Berufe und Studienfächer
  • Interesse an Technik und Naturwissenschaften für Mädchen und Jungen

Innerhalb des Technikunterrichts werden Grundfertigkeiten im sachgerechten und sicherheitsbewussten Umgang mit Werkzeug und Material vermittelt. In abgeschlossenen Projekten werden handwerkliche Produkte hergestellt. Wichtige Ziele der technischen Grundbildung sind die Förderung von Problemlöseverhalten, Teamfähigkeit, Kreativität und zielorientiertem Arbeiten.


II.3. Wirtschaft und Verwaltung

Ökonomie ist Teil einer jeden Kultur und Zivilisation.

  • Unser Leben ist beeinflusst von ökonomischen Gegebenheiten, schon Jugendliche müssen ihr Taschengeld nach dem Prinzip der Wirtschaftlichkeit verwenden.
  • Ökonomisches Wissen und die Fähigkeit, selbst bestimmt in wechselnden ökonomischen Handlungssituationen agieren zu können, sind wesentliche Voraussetzung für die Teilhabe eines Menschen an der Gesellschaft.

Die Schülerinnen und Schüler treffen bedürfnisgerechte und sozialverträgliche Entscheidungen in ökonomisch geprägten Lebenssituationen.

Die Schülerinnen und Schüler analysieren und beurteilen ökonomische Strukturen, Prozesse und wirtschaftspolitische Entscheidungen als Konsument, Erwerbstätiger und Wirtschaftsbürger.

Die Schülerinnen und Schüler bewerten und gestalten ökonomische Situationen.

Ausgehend vom Wirtschaften im privaten Haushalt erwerben die Schüler/innen Einsichten in Probleme der öffentlichen Haushalte und der regionalen sowie internationalen Wirtschaft. Die Arbeit mit Datenbanken, die Geldwirtschaft und die Globalisierung der Märkte sind dabei einige der zentralen Themen. Die Schüler/innen nutzen im Unterricht verschiedene Informationsquellen einschließlich der neuen Informationstechniken. Der sachgerechte und kritische Umgang mit den neuen Medien wird bei der Informationsbeschaffung und -verarbeitung vertieft.

 


III. Unterrichtsprinzipien

III.1. Informatische Bildung

Die Anwendung von Informations- und Kommunikationstechniken ist eine Basiskompetenz in unserer Lebens- und Arbeitswelt. Jede Schülerin und jeder Schüler muss damit vertraut und in der Lage sein, die Möglichkeiten der ständigen Wissensreorganisation zu nutzen. Ziel der informatischen Bildung ist der sachgerechte, reflektierte, kritische, verantwortungsvolle Umgang mit grundlegenden Informations- und Kommunikationstechnologien.
Die Informatische Bildung wird als Unterrichtsprinzip in den Fächern Französisch und im Bereich der Berufsreife in den Fächern Wirtschaft und Verwaltung, Technik und Naturwissenschaften und Hauswirtschaft und Sozialwesen unterrichtet. Zusätzlich wird die informatische Bildung im Bereich der Realschule plus als schuleigenes WPF in den Klassenstufen 7, 8 und 10 verpflichtend für alle WuV-, TuN-, HuS-Schüler  und freiwillig für die Französisch-Schüler  angeboten.
[Rahmenplan Wahlpflichtbereich Realschule plus]


III.2. Berufsorientierung

Die Berufs- und Arbeitswelt setzt Flexibilität und die Bereitschaft zu Veränderungen voraus. Es ist deshalb erforderlich, Vorstellungen über Ausbildungs- und Berufswege immer wieder zu reflektieren und neu anzupassen. Um den Berufswahlprozess anzubahnen, ist eine Auseinandersetzung mit den Anforderungen des Berufs- und Arbeitslebens notwendig. Im Prozess der Berufsorientierung wird die Bedeutung lebensbegleitenden Lernens vermittelt und Veränderungsbereitschaft gefördert. Persönlichkeitsstärkende Maßnahmen unterstützen die Schülerinnen und Schüler bei der Bewältigung dieser komplexen Aufgaben. Berufsorientierender Lernangebote zielen auf eine erfolgreiche Bewältigung des Übergangs von Schule in Ausbildung, Studium und Erwerbsarbeit. Die Schülerinnen und Schüler werden in die Lage versetzt, ihre eigene berufliche Lebensplanung zu gestalten. Sie beziehen dabei künftig zu erwartende Entwicklungen in der Arbeitswelt ihrer individuellen Situation ein. Für die Berufswahlentscheidung heißt das z. B.:

  • Sammlung und Analyse von Informationen über Berufe,
  • realistische Einschätzung der eigenen Person,
  • Erwerb von Kenntnissen über Anforderungen der Arbeitswelt,
  • Erwerb von Strategien zur Analyse und Reflexion,
  • Anbahnung der eigenen Entscheidungen,
  • selbstständige Gestaltung von Bewerbungsprozessen.

Die Berufsorientierung wird als Unterrichtsprinzip in den Fächern Französisch, Wirtschaft und Verwaltung, Technik und Naturwissenschaften und Hauswirtschaft und Sozialwesen unterrichtet. Unterstützt wird der Fachunterricht durch vielfältige Veranstaltungen die durch außerschulische Experten im Klassenverband angeboten werden.
Eine Ausnahme bildet das 9. Schuljahr der beiden Bildungsgänge: Hier wird aufgrund der vielfältigen Inhalte die Berufsorientierung aus dem Unterricht ausgelagert und eigens zweistündig im Schuljahr angeboten.
[Rahmenplan Wahlpflichtbereich Realschule plus]


III.3. Ökonomische Bildung

Ökonomie ist ein wesentlicher Teil unserer Kultur und Zivilisation. Sie prägt den Alltag sowohl im gesellschaftlichen Bereich als auch im privaten Umfeld. Ökonomisches Wissen und die Fähigkeit, selbst bestimmt in wechselnden ökonomischen Handlungssituationen agieren zu können, sind wesentliche Voraussetzungen für die Teilhabe eines Menschen an der Gesellschaft. Grundlegende ökonomische Kompetenzen können durch die Fachinhalte insbesondere in den Wahlpflichtfächern vermittelt werden.
Die Ökonomische Bildung wird als Unterrichtsprinzip in den Fächern Französisch, Wirtschaft und Verwaltung, Technik und Naturwissenschaften und Hauswirtschaft und Sozialwesen unterrichtet.
[Rahmenplan Wahlpflichtbereich Realschule plus]


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