Fairplaytour 2014

Die diesjährige Fairplaytour fand vom 19. – 26. Juli in der letzten Schulwoche vor den Sommerferien statt. Unser Team der Friedrich-Spee-Realschule Plus Neumagen-Dhron bestand aus zwei Lehrern (Herr Schuler, Herr Klein) und den Schülerinnen und Schülern Mel Waters (9a), Laura Traut, Tom Blees (beide 8a), Tom Hasenstab, Luis Schindler (beide 8e) sowie Pascal Pellenz-Körperich (8d), der zum zweiten Mal dabei war.

Das neu eingekleidete Team der RSplus Neumagen-Dhron

Das neu eingekleidete Team der RSplus Neumagen-Dhron

Wir starteten mit insgesamt 350 Fahrern  um 9.00 Uhr in Mendig die 1. Etappe. Eltern hatten uns frühzeitig dorthin gebracht. Die 115 km lange Strecke führte über Daun nach Bernkastel-Kues. Dabei ging es zunächst durch eine landschaftlich reizvolle Strecke mit einem welligen Profil nach Daun, dem höchsten Punkt der Etappe.

Empfang in Daun

Empfang in Daun

Der erste Tag stand ganz im Zeichen großer Hitze. Die angestrebten Ankunftszeiten konnten nicht eingehalten werden und erste Ausfälle waren zu beklagen. Am Etappenziel in Bernkastel-Kues begrüßte die Feuerwehr die Fahrer mit einer erfrischenden Dusche. Vielen Dank an Frau Hermanns, die uns mit ihren Kindern unterwegs anfeuerte.

Zwischen Bernkastel und Neumagen-Dhron

Zwischen Bernkastel und Neumagen-Dhron

Am nächsten Tag brachen wir Richtung Bitburg auf. Zunächst ging es entlang der Mosel unter anderem auch durch Neumagen-Dhron, wo wir eine kurze Pause an der Mosel machten. Über Bekond, Schweich, Ehrang und von dort aus durch das Kylltal führte uns die Etappe bis nach Bitburg. Mit 95 km war es eine der kürzesten und einfachsten Abschnitte. In Neumagen (Frau Kortemeier und einige SchülerInnen) und am Zielort (Fam. Pixius) sahen wir wieder einige bekannte Gesichter. Vielen Dank!

Pause in Neumagen-Dhron

Pause in Neumagen-Dhron

Die 3. Etappe führte uns dann nach Bütgenbach in Belgien. Gegen Mittag fing es an zu regnen und es sollte bis spät abends nicht mehr aufhören. An diesem Tag hatte Luis Schindler Geburtstag und so war es eine schöne Überraschung für ihn, als sein Vater mit einem Polizeiwagen auftauchte, um seinem Sohn zu gratulieren. Die Strecke hatte zwar „nur“ 85 km, jedoch ein insgesamt ansteigendes Profil. Alle waren abends vor allem damit beschäftigt, die nasse Fahrradkleidung wieder halbwegs trocken zu bekommen. Dieser Tag sollte glücklicherweise der einzige Regentag gewesen sein.

Die 4. Etappe führte uns über 150 km nach Luxembourg/Stadt. Es war die längste Etappe und es waren dabei auch einige anspruchsvolle Anstiege zu bewältigen. Das Wetter wurde bald wieder sonnig und ließ die Laune wieder steigen. Die Hälfte der Tour an diesem Abend bewältigt. Herzlichen Glückwunsch!

Die nächste Etappe nach Thionville wurde keineswegs einfacher, obwohl sie mit 115 km deutlich kürzer war, denn die Landschaft in Luxembourg ist sehr hügelig und außerdem steckten die Kilometer vom Vortag noch in den Beinen. Zunächst fuhren wir nochmal über die die Grenze nach Belgien zu einem Empfang in Arlon. Danach ging es Richtung Süden nach Frankreich.

Faitplaytour2014_06

„Endlich wieder Internet!“ hörte man im Laufe der 105 km langen 6. Etappe häufig. Wir hatten die deutsch-französische Grenze überfahren. Mit heulenden Drucklufthupen wurden wir von Radfreunden im Saarland herzlichst empfangen. Vorher gab es allerdings noch einen längeren unfreiwilligen Aufenthalt, weil die französische Polizei uns nicht wie geplant eskortieren wollte. Übernachtungsort war die Sportschule in Saarbrücken, wo wir uns mit einem sehr reichhaltigen und guten Essen verwöhnen ließen.

Am vorletzten Tag führte uns die 90 km lange Etappe nach Birkenfeld, wo man uns einen unglaublichen Empfang bereitete. Am alten Marktplatz wurden wir mit Musik, Essen und Getränken freundlichst begrüßt. Der Bürgermeister war sichtlich bewegt, ihm standen bei seiner kurzen Begrüßungsrede die Tränen in den Augen. Abends stand ein gemeinsamer Abschluss im Freibad Birkenfeld auf dem Programm, wo eine Band aufspielte und jeder, der wollte an einem „Arschbombenwettbewerb“ teilnehmen konnte.

Faitplaytour2014_07

Die 8. und letzte Etappe brachte uns über den höchsten Punkt der Tour bei Muhl (627m) und Hermeskeil zunächst nach Kell am See, wo wir nochmals aufs Beste verköstigt wurden. Über den Ruwertal-Radweg ging es dann nach Trier und um 15 Uhr fuhren wir in die Arena ein. Alle Teilnehmer waren zu Recht stolz, die rund 840 km geschafft zu haben.

Am Ziel: Großer Bahnhof in der Trier-Arena

Am Ziel: Großer Bahnhof in der Trier-Arena

Vielen Dank an unser Team. Das Training und die Tour haben viel Spaß gemacht. Die Anstrengungen haben sich gelohnt, wir waren topfit und gut vorbereitet. So konnten wir die Tour genießen und jede Menge unvergesslicher Eindrücke mitnehmen. Die Übernachtungen gemeinsam mit über 300 Leuten in den Turnhallen, die Überholer, Einer- und Zweierreihe fahren und vieles mehr wird und in Erinnerung bleiben. In diesem Sinne: „… auch bei Gegenwind … walking hand in hand!“

Das Team 2014

Das Team 2014

 

 

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